Am gestrigen Montag endete die Abgabefrist für die Lizenz- und Zulassungsanträge zur Saison 2026/27 - Insgesamt wurden 3

Bundesliga & 2. Liga: 32 Klubs reichen Lizenzanträge ein

Am gestrigen Montag endete die Abgabefrist für die Lizenz- und Zulassungsanträge zur Saison 2026/27. Insgesamt wurden 32 Anträge bei der österreichischen Fußball-Bundesliga eingebracht.

Neben allen Klubs der ADMIRAL Bundesliga stellten auch sechs Vereine aus der ADMIRAL 2. Liga Lizenzanträge für die höchste Spielklasse. Für die 2. Liga stellten acht Zweitligisten und sechs Regionalligisten einen entsprechenden Antrag. Die Lizenz für die Bundesliga ist ebenfalls für die 2. Liga gültig. Der Tabellenführer der 2. Liga, Amstetten, hat nicht für das Oberhaus eingereicht. Gar keinen Antrag stellten die insolventen Klubs von Austria Klagenfurt und Stripfing/Weiden, Letzterer hat den Spielbetrieb bereits eingestellt.

In den kommenden Wochen werden die eingereichten Unterlagen von der Bundesliga-Lizenzadministration geprüft. Die Anträge werden zudem vom unabhängigen Senat fünf und dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG kontrolliert. Im Zuge des Verfahrens können weitere Stellungnahmen oder zusätzliche Nachweise eingefordert werden.

Eine Entscheidung in erster Instanz durch den Senat 5 ist bis spätestens 8. April 2026 vorgesehen.

Was passiert bei Lizenzverweigerung?

Wird einem Klub die Lizenz oder Zulassung in erster Instanz verweigert, kann innerhalb von acht Tagen ab Zustellung des Beschlusses Protest beim Protestkomitee der österreichischen Fußball-Bundesliga eingebracht werden. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, neue Nachweise vorzulegen. Eine Entscheidung des Protestkomitees wird bis Ende April 2026 erwartet.

Sollte auch dort keine positive Entscheidung erfolgen, kann der betroffene Verein das Ständige Neutrale Schiedsgericht anrufen. Dieses ist kein Gremium der österreichischen Fußball-Bundesliga und entscheidet endgültig anstelle eines ordentlichen Gerichts. Eine Entscheidung ist voraussichtlich bis Mitte Mai 2026 zu erwarten.

Lizenzanträge für die ADMIRAL Bundesliga

Folgende Klubs haben eine Lizenz für die ADMIRAL Bundesliga beantragt:

Aus der ADMIRAL Bundesliga

SK Sturm Graz, FC Red Bull Salzburg, FK Austria Wien, Wolfsberger AC, SK Rapid, FC Blau-Weiß Linz, LASK, TSV Hartberg, WSG Tirol, Grazer AK, SCR Altach, SV Ried

Aus der ADMIRAL 2. Liga

Admira Wacker, SKN St. Pölten, First Vienna FC, FAC Wien, Schwarz-Weiss Bregenz, SC Austria Lustenau

Diese Lizenz ist Voraussetzung für die Teilnahme an der höchsten Spielklasse und berechtigt zugleich zur Teilnahme an der ADMIRAL 2. Liga.

Zulassungsanträge für die ADMIRAL 2. Liga

Einen Zulassungsantrag für die ADMIRAL 2. Liga stellten:

Aus der ADMIRAL 2. Liga

KSV 1919, FC Liefering, SKU Amstetten, SV Austria Salzburg, FC Hertha Wels

Als Amateurteams von Bundesligaklubs

ADMIRAL 2. Liga: SK Sturm Graz II, SK Rapid II, Young Violets Austria Wien,

Regionalliga Mitte: LASK Amateure OÖ, WAC Amateure

Aus den Regionalligen

Regionalliga Ost: SV Klöcher Bau Oberwart, SV Horn
Regionalliga Mitte: ASK Voitsberg
Regionalliga West: FC Wacker Innsbruck

Die Zulassung berechtigt bei sportlicher Qualifikation zur Teilnahme an der ADMIRAL 2. Liga.

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(Red./APA) / Bild: GEPA