Cupfinalist Altach will Höhenflug gegen Sturm nutzen

Der Tabellensiebente SCR Altach will seinen Höhenflug nutzen und nach dem historischen Einzug ins Cupfinale auch erstmals in die Meistergruppe einziehen. Die Vorarlberger benötigen beim Gastspiel in Graz gegen Sturm zumindest einen Punkt und Schützenhilfe von Salzburg (gegen Rapid) oder Schlusslicht Blau-Weiß Linz (gegen Hartberg), um noch unter die besten Sechs einzuziehen. „Wir sehen das als absolutes Bonusspiel. Du fährst zum Meister, das Stadion ist ausverkauft, aber wir trauen uns was zu“, erklärte Trainer Ognjen Zaric.

SK Sturm Graz vs SCR Altach am Sonntag 16:00 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria – mit Sky X streamen.

Zaric war zu Jahresbeginn geholt worden, nachdem Fabio Ingolitsch von Sturm abgeworben worden war, und ist mit dem SCRA in sechs Spielen noch ungeschlagen. Zuletzt gab es ein 1:1 gegen Rapid und am Mittwoch im Cup-Halbfinale einen 1:0-Sieg gegen Salzburg. Nun folgt das dritte Topspiel innerhalb von acht Tagen. „Es waren extrem intensive Fußballspiele, auch wenn man sich die Laufdaten anschaut – viele Sprints, viele Kilometer für unsere Spieler“, sagte Zaric. „Es ist immer herausfordernd, so eine englische Runde für einen Club wie wir es sind. Aber das wollen wir nicht im Vorfeld als Ausrede nutzen.“

Wie man den Meister stoppt, haben die Altacher schon am 1. Februar gezeigt, als sie Sturm im Cup-Viertelfinale eliminierten. „Wir wissen, was wir im ersten Spiel gut gemacht haben. Das müssen wir wieder bringen. Wir wollen diszipliniert und stark im Kollektiv sein“, betonte Zaric. Sturm muss vor den Altachern nicht extra gewarnt werden, Ingolitsch kennt die Vorzüge seines ehemaligen Teams bestens. „Altach ist eine harte Nuss, ein sehr kompaktes Team, ein formstarker Gegner, mit hoher Stabilität. Sie bekommen kaum Gegentore, waren zuletzt auch aus Standards sehr gefährlich. Sie haben eine klare Identität“, meinte der Sturm-Coach, der auf den gesperrten Mittelfeldchef Jon Gorenc Stankovic verzichten muss und den slowenischen Routinier wohl durch den 17-jährigen Luca Weinhandl ersetzen wird.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA