Dominik Thalhammer: „Wir sind noch da, schreibt uns nicht ab!“

via Sky Sport Austria
  • Reinhold Ranftl nach 4:0-Sieg: „Das war der LASK, wie wir ihn sehen wollen“
  • Roman Stary: „Wir waren zu harmlos heute“
  • Emanuel Pogatetz: „Es war heute ein sehr angenehmer Abend an der Seitenlinie“
  • Anton Pfeffer: „Heute hat der LASK ein Lebenszeichen abgegeben, was für den LASK absolut notwendig ist“

RZ Pellets WAC verliert 0:4 gegen LASK. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

RZ Pellets WAC – LASK 0:4 (0:2)
Schiedsrichter: Josef Spurny

Roman Stary (Trainer RZ Pellets WAC):
…über das Spiel: „Spätestens nach dem Elfmeter war die Partie entschieden. Wir waren zu harmlos heute und müssen den Linzern gratulieren zu den drei Punkten. Wir haben uns die Schneid abkaufen lassen. Wir wollten aggressiv spielen, sind gut ins Spiel gestartet, aber haben dann schnell den Ball verloren und waren nicht eng genug an den Gegenspielern, dadurch haben wir die Linzer stark gemacht.“

Dominik Thalhammer (Trainer LASK):
…über die momentane Verfassung von LASK: „Wenn man die letzte Serie sehr oberflächlich betrachtet, dann war es eine Serie von nicht gewonnen Spielen, aber die Spielleistungen waren nicht schlecht. Die Spiele waren teilweise sogar sehr gut, aber die Ergebnisse haben gefehlt. Heute hat die Mannschaft das auf den Platz gebracht, was in den letzten Spielen gefehlt hat. Ein Statement: ‚Wir sind noch da, schreibt uns nicht ab!‘ Wir kämpfen bis zum Schluss und wollen alles erreichen, was möglich ist.“

Emanuel Pogatetz (LASK, heute an der Seitenlinie statt des gesperrten Thalhammer):
…über seinen Einsatz als Trainer: „Es war ein tolles Spiel von der Mannschaft. Es war sehr leicht an der Seitenlinien zu stehen. Der Trainer hat uns im Vorfeld gut eingestellt. Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat. Es war heute ein sehr angenehmer Abend an der Seitenlinie.“

…über die verbleibende Saison: „Ich hoffe, dass das auch ein Befreiungsschlag war, was die Ergebnisse betrifft. Ich denke, dass wir noch zwei Spiele haben, wo wir Schritte in der Tabelle machen können und ich hoffe, dass wir diesen Schwung mitnehmen.“

Reinhold Ranftl (LASK):
…über das Spiel: „Wunderschön: 4:0. Das war der LASK, wie wir ihn sehen wollen. Wir haben mit viel Selbstvertrauen gespielt und es war ein wunderschöner Abend. Das Trainerteam leistet fantastische Arbeit und wir haben heute gute Arbeit geleistet. Wir sind ein super Team.“

Johannes Eggestein (LASK):
…über das Spiel: „Wir hatten einige Spiele dabei, die nicht so gut waren, aber auch einige Spiele, wie jenes letzte Woche gegen Tirol, wo auch ein bisschen Pech mit dabei war. Man kann sagen, dass wir uns heute den Frust ein bisschen von der Seele gehaut haben.“

…über Emanuel Pogatetz als Trainer: „Ich glaube, er hat es gut gemacht. Der Trainer hat uns aber vor dem Spiel auch gut eingestellt. Wir hatten einen ganz guten Plan und dann hat Emi (Anm.: Emanuel Pogatetz) das an der Seitenlinie gut umgesetzt.“

Peter Michorl (LASK) im Zuspieler vor dem Spiel:
…über die momentane Tabellensituation: „Selbst wenn du Fünfter oder Sechster wirst, ist es noch immer kein Supergau. Wir sind noch immer der LASK. Wir müssen uns alles viel härter erarbeiten als in den letzten Jahren.“

…über seine eigene Leistung: „Das Frühjahr ist nicht meines, aber ich versuche jeden Tag im Training Gas zu geben. Die Leistungen waren in Ordnung, aber ich habe schon besser Fußball gespielt, keine Frage.“

…zur Trainerfrage: „Er ist der Richtige für uns.“

Anton Pfeffer (Sky Experte):
…über die momentane Verfassung von LASK: „Es war ein bisschen eine Flaute. Der Motor hat ein bisschen gestottert. Heute hat der LASK ein Lebenszeichen abgegeben, was für den LASK absolut notwendig ist.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
…über Emanuel Pogatetz als Trainer: „LASK hat heute super gespielt, das macht es für den Trainer ‚Pogerl‘ (Anm.: Emanuel Pogatetz) natürlich einfacher, aber es hat mich sehr gefreut. Ich denke, dass er in Zukunft ein sehr interessanter Trainer werden kann. Nach dem dritten Tor war er richtig impulsiv, als er sich gefreut hat und da ist ihm niemand näher gekommen, weil jeder gewusst hat, das kann wehtun.“