Kein Rapid-Elfmeter: VAR räumt Fehler ein
Der VAR Österreich hat zwei Tage nach der 21. Bundesliga-Runde zu drei Szenen Stellung bezogen – eine davon wurde im Nachhinein als falsch eingestuft.
Betroffen ist die Partie zwischen dem SCR Altach und dem SK Rapid (1:1).
Stojanovic gegen Wurmbrand – VAR räumt Fehler ein
In der 15. Spielminute riss Altach-Keeper Dejan Stojanovic bei einem Eckball Offensivspieler Nikolaus Wurmbrand zu Boden. Schiedsrichter Petru Ciochirca sah sich die Szene nach Intervention des VAR am Bildschirm an. Die am Feld getroffene Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, revidierte er nach Videostudium nicht.
Nun räumte der VAR Österreich eine Fehleinschätzung ein. „Der SCR-Spieler #15 positioniert sich auf der Torlinie und kämpft mit dem ALT-Torhüter um den Raum. Im Positionskampf reißt der ALT-Torhüter den SCR-Spieler #15 zu Boden. Hätte der SCR-Spieler den Torhüter am Spielen des Balles gehindert, liegt ein strafbares Blocken des Angreifers vor. Da der Angreifer mit seiner Positionierung keinen Einfluss auf das Spielen des Balles seitens des Torhüters hat, sollte der Schiedsrichter nach dem vom VAR empfohlenen On-Field-Review den Torhüter mit einer Gelben Karte verwarnen und auf Strafstoß entscheiden“, schreibt der VAR in einer Aussendung.
Stojanovic vs. Wurmbrand – Die Szene im Video
Katzer und Thorup ärgern sich
Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup zeigte seine Verärgerung im Sky-Interview und sprach vom „deutlichsten Elfmeter der Saison“. Später legte auch Rapid-Sportchef Markus Katzer im „Kurier“ nach. „Er hat ein Foul von Niki (Wurmbrand, Anm. d. Red) gesehen. Und das ist dann der Wahnsinn. Dann brauchen wir den VAR gar nicht und spielen lieber wie früher mit den üblichen Fehlern“, echauffierte sich Katzer.
„Deutlichster Elfer der Saison“: Hoff Thorup ärgert sich über nicht gegebenen Elfmeter
Bild: GEPA
