Ried muss „Angstgegner“ Austria Wien bezwingen

Die achtplatzierten Innviertler brauchen abgesehen von Schützenhilfe einen Sieg gegen die auf Rang vier liegende Wiener Austria. Das wird schwer genug, gingen doch die jüngsten vier Duelle verloren. Wegstecken müssen die Innviertler auch die jüngste 1:2-Niederlage beim GAK. „Wir haben eine Außenseiterchance auf das obere Play-off und wissen, welchen Beitrag wir zu leisten haben. Unser Ziel ist es, unsere Kernidee auf den Platz zu bringen und befreit aufzuspielen. Als Aufsteiger haben wir nichts zu verlieren“, sagte Ried-Trainer Maximilian Senft.

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Durch die Verschiebung des Cup-Halbfinales gegen den LASK fiel für seine Truppe die Doppelbelastung weg. In der Offensive für Akzente soll vor allem auch Antonio van Wyk sorgen, dessen Vertrag bis Sommer 2027 verlängert wurde. „Wir müssen gegen die Austria unseren Fußball spielen – Pressing und die Bälle hoch gewinnen – und wir müssen immer einen kühlen Kopf bewahren“, meinte der 23-jährige Stürmer. Keine Rolle kann der gesperrte Philipp Pomer spielen. Bei den Wienern ist zusätzlich zu den Langzeitverletzten Sanel Saljic aufgrund einer Oberschenkel-Blessur noch zum Zuschauen gezwungen.

Die Austrianer haben dank eines 2:2 gegen den LASK schon das Ticket für „oben“. „Wichtig ist, dass wir hungrig bleiben und aus der letzten Runde des Grunddurchgangs das Maximum herausholen“, formulierte Trainer Stephan Helm die Zielsetzung. „Man muss damit rechnen, dass sie alles in die Waagschale werfen werden, um noch in die Top sechs zu kommen. Wir wollen den Fokus aber bei uns halten“, sagte Helm. Entscheidend könnten Standardsituationen werden. Der Austria gelangen dabei mit 15 Toren die meisten in der Liga, die Rieder waren 14 Mal erfolgreich.

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(APA)/Beitragsbild: GEPA