„Werden gerüstet sein“ – Salzburg gegen Rapid auf Revanche aus

Der SK Rapid will Salzburg eine Woche nach dem 1:0 in Wien auch auswärts in Schach halten (am Sonntag ab 14:30 Uhr live auf Sky – streame mit Sky X!).

Salzburg-Coach Daniel Beichler knabbert noch immer daran, dass seine Truppe bereits seit drei Pflichtspielen kein Tor erzielt hat. „Aber ich vertraue den Burschen in der Offensive maximal. Die Jungs da vorne werden ihre Tore wieder schießen“, meinte der Ex-ÖFB-Teamspieler. Einmal mehr betonte Beichler, dass der Titelgewinn das große Ziel der „Bullen“ sei. „Doch die Ansprüche waren in den letzten zwei Jahren die gleichen, und haben wir es geschafft? Nein.“ Daher meinte der Steirer: „Wir alle tun gut daran, uns wenig daran zu erinnern wie dominant Salzburg vor ein paar Jahren war, sondern daran zu arbeiten, dass wir dort wieder hinkommen.“

In der Vorwoche agierte Salzburg gegen Rapid dominant, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung und der Betontaktik der Hütteldorfer. „Ihr Trainer hat mir danach gesagt dass das nicht unbedingt ihr Stil ist. Ob sie es diesmal einen Tick offensiver angehen, kann ich nicht sagen – wir werden für beides gerüstet sein“, sagte Beichler. Johannes Hoff Thorup antwortete beim Rapid-Medientermin darauf indirekt: „Ich will, dass wir im hohen Pressing ein bisschen aggressiver sind. Unser Zugang muss offensiver sein“, sagte der Rapid-Trainer. Man wisse jedoch, wozu die Salzburger trotz ihrer Torflaute imstande sind.

Er kündigte die eine oder andere personelle Umstellung an. Mittelfeldspieler Romeo Amane ist nach Sperre zurück, Offensivmann Petter Nosa Dohl laut dem Coach bereit für mehr Spielzeit. Weil sich im Grunddurchgang niemand absetzen konnte, ist auch für Rapid noch eine erfolgreiche Saison möglich. „Ich glaube nicht, dass es das Beste ist, den Spielern eine Ziellinie aufzuerlegen“, sagte Hoff Thorup zur Tabellensituation. „Wir haben noch viel zu lernen und zu verstehen, damit wir wirklich jede Woche konkurrenzfähig sein können. Das heißt nicht, dass wir am Sonntag nicht gewinnen können, aber die Liga ist so eng.“

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(APA) / Bild: GEPA