Wirbel nach Siegtor: Harakate-Jubel verärgert Feldhofer

GAK-Stürmer Ramiz Harakate musste nach seinem Treffer zum entscheidenden 2:1 beim Heimsieg gegen Blau-Weiß Linz von seinen eigenen Teamkollegen zurückgehalten werden. Der 23-Jährige ließ sich zuvor von den gegnerischen Fans provozieren, beim Torjubel folgte die Antwort. Trainer Ferdinand Feldhofer gefiel das Verhalten seines Schützlings überhaupt nicht.

„Die Fans von Blau-Weiß haben mich ein bisschen provoziert. Ich wollte nur mein Tor feiern und habe ihnen dann nur ein Herz gezeigt, nichts Schlechtes“, sagte der Torschütze, der für seinen Jubel vor den BWL-Anhängern die Gelbe Karte sah. Anschließend suchte er das Gespräch mit Schiedsrichter Markus Hameter, wurde dabei aber von seinen eigenen Teamkollegen zurückgehalten. „Ich wollte dem Schiedsrichter nur erklären, weshalb ich das gemacht habe. Aber sie haben mich nicht gelassen“, sagte Harakate.

Feldhofer: „Taugt mir gar nicht!“

Wenig Freude mit der Aktion hatte Trainer Feldhofer. „Das braucht er sich nicht leisten. Da müssen wir sicher noch ein Wörtchen drüber reden. Taugt mir gar nicht!“, sagte der Chefcoach in aller Deutlichkeit und fügte an: „Das hat er nicht notwendig. Er glänzt so viel, arbeitet so viel mit der Mannschaft. Manchmal muss er noch cooler sein.“

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Artikelbild: GEPA